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Musterbrief doppelbesteuerung rente

Der erste Schritt der Steuerbehörden der Länder war die Einrichtung eines zentralen Finanzamtes für außerhalb Deutschlands lebende Rentner, deren einziges Einkommen aus Deutschland eine gesetzliche Rente ist. Diese Aufgabe wurde dem Finanzamt Neubrandenburg im Land Mecklenburg-Vorpommern übertragen, das nun allein für diese Gruppe von Rentnern zuständig ist.7 Aufgrund der Art ihrer Verantwortung war dieses Finanzamt in der Lage, die besonderen Herausforderungen, denen sich diese Gruppe gegenübersieht, gezielt anzugehen, beispielsweise durch organisatorische Maßnahmen. Die Einrichtung des Finanzamtes wurde vom Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern unter enger Beteiligung des Bundesfinanzministeriums geleitet. In der Regel sind Rentner, die einer beschränkten Steuerpflicht unterliegen, verpflichtet, jedes Jahr eine Steuererklärung einzureichen. Für Rentner, für die das Finanzamt Neubrandenburg zuständig ist, ist dies jedoch nicht mehr obligatorisch. Das ebenfalls im Rahmen des Renteneinkommensgesetzes eingeführte Rentenmeldeverfahren und die Zuständigkeiten des Finanzamtes Neubrandenburg bedeuten, dass das Finanzamt bereits automatisch über das gesamte zu versteuernde Einkommen von Rentnern informiert wird, die in seinen Zuständigkeitsbereich fallen. Aus rechtlichen Gründen hat diese Gruppe von Rentnern Anspruch auf deutlich weniger Steuerabzüge als in vergleichbaren häuslichen Situationen. Diese Situation wurde zum Anlass gegeben, die Dinge für die Steuerzahler zu vereinfachen. Wenn ein Rentner bereits weiß, dass die Bestimmungen des Paragraphen 1 Absatz 3 des Einkommensteuergesetzes (gegebenenfalls in Verbindung mit Section 1a) keine Option sind, braucht er keine weiteren Maßnahmen zu ergreifen und kann nur die im Informationsschreiben angekündigte Steuerveranlagung abwarten. Darüber hinaus können Sich Rentner nun dafür entscheiden, ihre Steuerbescheide für mehrere Jahre ohne Steuererklärungen durchführen zu lassen, anstatt dieses Verfahren jedes Jahr genehmigen zu müssen.

In der Steuerbemessungsgrundlage ist die Höhe der zu entrichtenden Steuer (Ihre Steuerschuld) aufgeführt. Wenn Sie Ihre Steuerschuld nicht begleichen, ist das Finanzamt befugt, Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen Sie einzuleiten.