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Tarifvertrag angestellte lehrer niedersachsen

Lehrer fallen je nach Schultyp in Gehaltsgruppen, unabhängig davon, ob sie in einer staatlichen oder privaten Schule und ihrem Fachgebiet arbeiten. Lehrer an staatlichen Schulen werden in “Lohnstufen A12 bis A16” eingeteilt, da die überwiegende Mehrheit der Lehrer in Deutschland an staatlichen Schulen beschäftigt ist, basieren die meisten Verdienstzahlen auf diesen “Lohnnoten”. Wer an einer Schule beschäftigt ist, kann sein Gehalt jedoch in den “Lohnbändern” im Tarifvertrag der Bundesländer (mit unterschiedlichen Regelungen in Berlin und Hessen) überprüfen. Nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes können sich neu qualifizierte Lehrer um eine Festanstellung an öffentlichen Schulen bewerben. Je nach Bundesland sollte der Antrag an das Kultusministerium oder an die zuständige Schulaufsichtsbehörde gerichtet werden. Eine Entscheidung über die Einstellung wird zentral auf der Grundlage von offenen Stellen und nach den Kriterien Eignung, Qualifikation und Leistungsnachweis getroffen. In einigen Bundesländern werden einige der Stellen auch unter Berücksichtigung des Profils einer bestimmten Schule ausgeschrieben, und die jeweilige Schule nimmt an der Auswahl der Bewerber teil. In solchen Fällen sind die Anträge manchmal direkt an die jeweilige Schule zu richten, der Termin wird jedoch nicht von der Schule selbst, sondern vom Ministerium für Bildung und Kultur oder von der Schulbehörde, die ihr berichtt, vorgenommen. Erfolgreiche Bewerber werden in der Regel auf Bewährung zu Beamten ernannt. Während der Probezeit, die für Lehrer in der Regel eine Dauer von 2,5 Jahren (höherer Dienst) oder drei Jahre (Seniorendienst) hat und die unter bestimmten Umständen verkürzt oder verlängert werden kann (höchstens bis zu fünf Jahre), wird die Eignung und Leistung eines Lehrers im Hinblick auf seine künftige Ernennung zum ständigen Beamten überwacht. Angestellte Lehrer haben eine sechsmonatige Probezeit.

In Berlin werden Lehrer nur als Angestellte eingestellt. In Sachsen sind seit Anfang 2019 voll ausgebildete Lehrer als Beamte beschäftigt; Diese Maßnahme ist derzeit bis Ende 2023 begrenzt. Die Lehrer gehen am Ende des Schuljahres oder des Semesters (halbes Jahr) vor oder nach ihrem 65. Geburtstag in den Ruhestand. Lehrer können sich für den Vorruhestand bewerben, ohne nachzuweisen, dass sie ab dem 63. Lebensjahr oder – für Schwerbehinderte – ab dem 60. Lebensjahr arbeitsunfähig sind. Alle Absolventen eines vorbereitenden Dienstes in einer Lehrtätigkeit, die den Anforderungen der Vereinbarungen der Ständigen Konferenz entsprechen, sollen gleichberechtigten beruflichen Zugang zu der Art der Lehrtätigkeit erhalten, die ihrem Abschluss entspricht. Als Beamte werden Lehrer in der Regel – je nach Ausbildung – in den höheren oder höheren Dienst eingestuft. Nach dem Studium und dem Vorbereitungsdienst werden die Lehrer in der Regel auf die Skalen A 12 oder A 13 gesetzt. Unter Berücksichtigung einiger der an anderer Stelle beschriebenen Lehrberufe werden im Folgenden die allgemeine Verteilung der Gehaltsgruppen und Die Aufstiegsmöglichkeiten skizziert: Angestellte Lehrer können ihr Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen kündigen. Ihr Arbeitsvertrag kann auch vom Arbeitgeber aus Gründen gekündigt werden, die innerhalb des Einzelnen selbst liegen oder sich aus ihrem Verhalten ergeben, sowie aus anderen Gründen; die Kündigungsfristen sind in einem solchen Fall ebenfalls einzuhalten.

Die Dauer der Kündigungsfrist ist proportional zur Dienstzeit. Die Anzahl der Zeiten, die die Lehrer im Unterricht verbringen müssen, variiert von einer Schulart zur anderen sowie von Land zu Land.